Sonntag, 20. Februar 2011

Stephenie Meyer - Breaking Dawn

Band 4 der Twilight Saga (auf deutsch "") war für mich leider eine echte Enttäuschung. Bella und Edward heiraten - wie schön. Viel weniger schön: Bevor Edward Bella zum Vampir macht möchte sie ihre Hochzeitsnacht noch als Mensch verbringen.... und wird prompt schwanger. Ab jetzt wird das Buch stetig schlechter. Am Ende kommt es dann noch zum großen Eclat zwischen Vampiren und Werwölfen, wie durch ein Wunder geht noch alles gut. Argh.

Mußte das wirklich sein, dass Bella noch irgendwie schwanger wird, damit sie und Edward dann auch noch das letzte i-Tüpfelchen der Bilderbuch-Familie haben können? Fehlt nur noch der Hund^^
Ich fand das Buch sehr ärgerlich. Während ich die anderen Bücher verschlang, zog sich dieses über mehrere Wochen hin, zwischendurch hörte ich auch zu lesen auf, weil es mich zu sehr ärgerte. Schade! Also, eventuell besser nur die ersten 3Bände lesen und das vierte einfach ignorieren.

Stephenie Meyer - Eclipse

Band 3 der Twilight-Saga (auf deutsch: "Bis(s) zum Abendrot") war auch noch nett zu lesen. Der Handlungsfaden spielt sich auf zwei Ebenen an: einerseits sinnt ein blutrünstiger Vampir auf Rache an Bella - andererseits spitzt sich die Situation zwischen den Werwölfen und den Vampiren zu. Da Bella wieder mit Edward zusammen ist, aber noch immer mit Jaco befreundet, steht sie zwischen den Fronten. Gar nicht so leicht.

Ich fand es etwas schwächer als die anderen zwei Bände, aber das ist wohl Geschmackssache. Meine Schwester fand diesen Band den besten. Zu lesen lohnt er sich auf jeden Fall.

Stephenie Meyer - New Moon

Band 2 der Twilight-Saga (auf deutsch "Bis(s) zur Mittagsstunde")gefiel mir sogar noch besser als Band 1.

Alles beginnt mit einer verhängnisvollen Geburtstagsfeier: Bella schneidet sich in den Finger und ist plötzlich von blutdürstigen Vampiren umringt. Edward's Beschützerinstinkt setzt sich durch und er beschließt zu schlechter Umgang für Bella zu sein. Er macht Schluß und zieht aus Forks weg. Daraufhin versinkt Bella in tiefste Melancholie. Nur Jacob, ein alter Freund von ihr aus dem Indianer-Reservat, gibt ihr noch Halt. Allerdings gehen im Reservat auch seltsame Dinge vor sich, und plötzlich gibt es nicht nur Vampire sondern auch Werwölfe in der Story :)

Mir gefiel Band 2 sehr gut. Ja, Bella ist ganz schön melodramatisch, aber trotzdem sympathisch dabei. Und zum Glück ist Jacob ja kein Trauerkloß :)



Stephenie Meyer - Twilight

Tja... zur Twilight Saga muß man wohl gar nicht viel sagen, zu groß war der Hype. Eigentlich ein Teenie-Roman mit Teenie-Problemen - und doch wirklich schön geschrieben, und auch für Erwachsene spannend.

"Bella" zieht zu ihrem Vater nach Forks, einer der Orte mit dem schlechtesten Wetter der Staaten. Da sie eher introvertiert ist, macht sie sich natürlich etwas Sorgen, wie sie sich in der neuen Stadt fühlen wird, wie ihre neuen Mitschüler sein werden, etc. - dann trifft sie Edward, und verliebt sich unsterblich. Nur ist Edward ein Vampir...

Ja, als mir Amazon das Buch als Empfehlung anbot, war ich erstmal etwas geschockt. Der Hype hatte da noch nicht begonnen, und die Inhaltsangabe klang meiner Ansicht nach SEHR schlecht. Aber dann sah ich die vielen positiven Kommentare und dachte, ich könnte es ja mal probieren. Und ich war wirklich begeistert. Natürlich sind es Teenie-Probleme, aber während ich das Buch las fühlte ich mich selbst wieder wie ein Teenie *grins*. Die Charaktere sind gut beschrieben und (auch wenn Edward eigentlich zu gut für diese Welt ist :)) alle Charaktere wirken glaubwürdig.

Ich kann das Buch nur empfehlen (den Film sollte man aber meiden, wenn man nicht schon eingefleischter Fan ist).

Sonntag, 13. Februar 2011

Kim Harrison - The Hollows (2) - The Good, the Bad, and the Undead // Blutspiel

Dies ist der zweite Roman der Serie "The Hollows", bzw der "Rachel-Morgan-Serie". Auch die zweite Folge ist eine spannende Geschichte, die Mystery-Elemente mit einem guten Krimi und einer Menge Humor vermengt. Rachel hat ein loses Mundwerk und vor nichts wirklich Respekt. Sie tut, was sie will und verfolgt ihr eigenes Ziel. Auch wenn das manchmal lediglich die Besorgung der nächsten hundert Dollar für die Miete ist.

In diesem Band treiben sie ihre notorischen Geldprobleme dazu, einen Auftrag des FIB (ca die Polizei der Menschen) anzunehmen. Das Geld, das dabei raus springen soll, ist einfach unwiderstehlich. Und so macht sich Rachel mit ihren Freunden Jenks und Ivy auf Mörderjagd.

Der Mörder hat es auf Kraftlinienhexen abgesehen. Als die Sekretärin des mysteriösen Trent Kalamack (einer der mächtigsten Männer der Stadt), ihren Freund Dan Smather vermisst und sich an das FIB wendet, holt sich das FIB Rachel als Beraterin ins Team, da sie als Hexe bessere Möglichkeiten hat, den Täter ausfindig zu machen. Ihr zur Seite steht Glenn, den sie zunächst gar nicht leiden kann. Rachel findet heraus dass Trent mit jedem der Opfer Kontakt pflegte: klar wird sie da mißtrauisch.

Das FIB hingegen verdächtigt eine Hexe, die Kurse in Kaftlinienmagie gibt. Rachel wird deswegen dazu verdonnert, noch mal die Schulbank zu drücken. Und das, obwohl sie eigentlich eine Erdhexe ist, die mit Kraftlinien gar nichts am Hut hat. Ihre Versuche mit Kraftlinien zu arbeiten zeigen ungeheures Potential - zuviel Potential, das schreit nach Ärger.


"The good, the bad and the undead" bzw "Blutspiel" ist ein gelungener zweiter Band. Witzig, spannend, mit vielen ungeahnten Wendungen. Die Charaktere werden weiterentwickelt - alles was man sich wünschen kann!

Kim Harrison - The Hollows (1) - Dead witch walking//Blutspur

"The Hollows" ist eine super Buchserie von Kim Harrison. Die Bücher sind gut geschrieben, die Charaktere haben Ecken und Kanten und entwickeln sich weiter, und die Welt, in der die Geschichten spielen, ist fesselnd und etwas völlig Neues.

Die Welt ist ähnlich unserer Welt, allerdings hat vor einiger Zeit ein Virus (welches (etwas sarkastisch) einer genmanipulierten Tomate entstammt) einen Großteil der Menschheit ausgerottet. Der Seiteneffekt: Hexen, Vampire, Werwölfe etc wurden so gezwungen ihr Schattendasein zu verlassen, als langsam auffiel dass ein Teil der Bevölkerung gegen das Virus immun war. Seitdem leben die Menschen also zusammen mit den sogenannten "Inderlandern". Diese Sagengestalten haben ihre Tarnung aufgegeben und man lebt Tür an Tür (mit all den Problemen die so etwas mit sich bringen kann).

Rachel Morgan, die Hauptfigur, ist eine junge Hexe. Sie quittiert am Anfang des Buches frustriert ihren Dienst bei der Inderlander-Polizei- worauf die werten Vorgesetzten ein Kopfgeld auf sie aussetzen. Im Laufe des Buches muß Rachel etlichen Anschlägen entgehen und versuchen das Kopfgeld loszuwerden.

Hilfe erhält sie dabei von ihren Freunden: Ivy (einer lebenden Vampirin) und Jenks(einem Pixie), die mit ihr zusammen aussteigen. Gemeinsam ziehen sie in eine verlassene Kirche und eröffnen eine Detektei. Die Detektei bietet den Ausgangspunkt für einige der Geschichten der Folgebände.

Die Bücher sind keine typischen Vampirromane. Harrison beschreibt ihre Charaktere sehr sympathisch, und amüsant. Anders als bei Ann Rice sind die Bücher eher positiv und in keinster Weise melodramatisch. Anders als bei Stephenie Meyer sind die Charaktere nicht gefühlte 15, sondern treffen erwachsene Entscheidungen. Teilweise knistert es auch mal zwischen den Charakteren, aber mehr als Küsse werden nicht beschrieben(und auch das hält sich sehr in Grenzen). Jedes Buch hat eine eigene und überraschende Handlung. Sehr empfehlenswert!

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englische Version: Dead Witch Walking (ja, das Cover sind unmöglich aus :))
dt Version: Blutspur